Spielberichte DBBL

Auch das zweite Spiel gegen den TSV 1880 Wasserburg hat der Herner TC gewonnen: nach dem 86:71 steht der HTC erstmals im Finale der Playoffs.

Historischer Triumph für die Basketballerinnen des Herner TC: Durch einen 79:63-Finalsieg über die GiroLive Panthers Osnabrück haben sie den DBBL-Pokal gewonnen.

Herner Basketballerinnen bezwingen starke Gäste aus Hannover mit 62:56. Weil Marburg verliert, hat der Spitzenreiter nun zwei Punkte Vorsprung.

Es war keine rauschende Ballnacht, es war ein verdammt hartes Stück Arbeit. Als sie es mit großem Willen, Leidenschaft und Teamgeist erledigt hatten, marschierten die Basketballerinnen des Herner TC erschöpft, aber zufrieden das Spalier ihrer Fans ab. Sie hatten sich einen hartnäckigen, unangenehm zu bespielenden Gegner vom Leib gehalten, hatten ihre verbissen kämpfenden Gäste vom TK Hannover knapp mit 62:56 (37:35) bezwungen und die am Vorsonntag eroberte Tabellenführung in der 1. Damen-Basketball-Bundesliga verteidigt. Mehr als das: Weil Marburg tags zuvor in Wasserburg verlor, liegt Herne jetzt zwei Punkte vorn und hat allerbeste Chancen, als Hauptrunden-Erster in die Play-Offs zu gehen.

Die zweite Saisonniederlage fiel derbe aus. In Keltern kamen die Bundesliga-Basketballerinnen des Herner TC mit 62:82 unter die Räder.

Der Tabellenzweite der DBBL, Herner TC, behauptet sich auswärts mit einem 74:68-Erfolg beim TK Hannover.

Klar, Karin Kuijt hat für 29 Punkte getroffen, beim 74:68 (40:35)-Sieg des Herner TC beim TK Hannover, aber es gab noch einige weitere Details, die dem HTC zu Sieg Nummer acht im neunten Saisonspiel der DBBL verholfen haben. Die Reboundstärke von Natalie Burton (17 insgesamt – acht in der Defense, neun unter dem gegnerischen Korb) zum Beispiel, und noch etwas Entscheidendes: „Wir haben Charakter gezeigt“, lobte Trainer Marek Piotrowski sein gesamtes Team.