Spielberichte DBBL

Herner TC - SV Halle Gisa Lions 58:55

„Wir sind froh, dass wir die ersten zwei Punkte haben“, so Marek Piotrowski nach Abpfiff einer umkämpften Partie. Man kann sich vorstellen, dass er nicht so gnädig mit seiner Mannschaft gewesen wäre, wenn das Spiel anders ausgegangen wäre, aber das war ihm am Samstagabend das wichtigste: Der Herner TC ist mit einem 58:55-Sieg über die SV Halle Gisa Lions gestartet.

Herner TC - Flippo Baskets Göttingen 85:86

Mit 85:86 unterliegt der Herner TC den Flippo Baskets Göttingen und scheidet in der ersten Pokalrunde aus. Offensiv zeigte die neu zusammengestellte Herner Mannschaft schon einiges. Und doch blickte Trainer Marek Piotrowski nach der Partie mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit und Ärger auf den Endstand.

Zwei Sachen hatte Marek Piotrowski vor dem Auswärtsspiel des Herner TC bei den Saarlouis Royals vorhergesagt: Dass die Gastgeberinnen frei und mutig aufspielen würden, nachdem sie den Abstieg aus der Bundesliga eh nicht mehr verhindern könnten. 

So kam es. Was nicht passierte: Dass der Deutsche Meister HTC zeigte, dass er diese zwei Punkte unbedingt holen wollte. So endete eine desolate Vorstellung in einer Blamage. 66:80 verloren die Hernerinnen gegen die Royals, denen man anmerkte, dass sie nichts mehr zu verlieren hatten.

Herner TC - GISA Lions SV Halle 82:70

Übermäßig anstrengen mussten sich die Bundesliga-Basketballerinnen des Herner TC nicht, um an diesem Samstagabend ihre Hausaufgaben zu machen.

So wehrig und kratzbürstig, wie sie die in die Enge getriebenen Löwinnen des SV Halle erwartet hatten, gebärdete sich der Abstiegskandidat in der H2K-Arena nämlich nicht.

Mehr Spannung geht nicht. 4,9 Sekunden waren noch zu spielen, der Herner TC führte mit 67:64, da durfte Nördlingens Sami Hill für zwei Würfe an die Linie. Die Kanadierin tat, was sie tun musste.

Versenkte den ersten, warf den zweiten an den Ring. Und wirklich, wie von den Gästen erhofft, eroberte Luisa Geiselsöder den Abpraller, machte sich resolut Platz für einen Wurf, doch fair bedrängt von Katharina Fikiel brachte Deutschlands Nationalcenterin den Korbleger nicht unter. Hernes Spielerinnen sprangen gleich in eine Jubeltraube, ihnen und ihren begeistert mitgehenden Fans auf den Rängen blieb eine nervenaufreibende Verlängerung erspart. Mit dem 67:65 (36:33)-Erfolg hat der HTC nach Punkten zu den XCYDE Angels aufgeschlossen und kann weiter hoffen, die Hauptrunde auf Platz drei abzuschließen.