Couragiert ins Spiel gekämpft

Die Partie gegen den BC pharmaserv Marburg war die erwartet schwere Aufgabe und der 74:65-Erfolg kann gar nicht hoch genug bewertet werden.

Der Herner TC startete nicht gut ins Spiel. Die Defense fand so gut wie nicht statt (was vielleicht dem harten Spiel vom vergangenen Donnerstag geschuldet war) und der Angriff wirkte statisch und nicht besonders kreativ. Auch das Rebounding ließ zu wünschen übrig. Der 21:27-Rückstand nach dem ersten Viertel war folgerichtig und aus Marburger Sicht absolut verdient. Positiv war, dass der HTC nicht aufgab und sich immer wieder herankämpfte. Umso bitterer, wenn man den Gegner nach hart erarbeiteten Punkten dann allerdings durch nachlässige Defense wieder davonziehen ließ. Trotz eines nicht wirklich überzeugenden zweiten Viertels konnte Herne den Rückstand zur Halbzeitpause verkürzen und bei einem Stand von 40:43 war alles noch offen. Nach der Pause kam der Herner TC mit mehr Energie aus der Kabine und übte plötzlich mehr Druck auf Marburg aus, was immer wieder zu Ballverlusten der Gäste führte. Auch bei den Rebounds arbeitete der HTC nun konsequenter und das Selbstbewusstsein der Hausherrinnen wuchs. Das punktärmste Viertel endete 52:53 und es war alles für eine spannende Schlussphase bereitet. Herne setzte die gute Defensivarbeit fort und konnte nach langer Zeit wieder die Führung übernehmen. Dann geschah allerdings etwas Kurioses, als plötzlich ein Teil der Hallenbeleuchtung ausfiel. Nach mehrminütiger Pause und vergeblichen Versuchen das Problem zu beheben, einigten sich beide Trainer schließlich darauf die Partie trotz der schwächeren Beleuchtung fortzuführen. Der HTC hatte das Spiel mittlerweile im Griff und auch Marburgs Stop-the-clock-Taktik in der letzten Spielminute konnte das 74:65 der Gastgeberinnen nicht mehr verhindern.

Am Donnerstag steht dann bereits das nächste Spiel auf dem Programm, wenn der Herner TC im EuroCup auf den Basket Hema SKW aus Belgien trifft. Spielort ist wieder die H2K-Arena.

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