Gemeinsam zu neuen Siegen

So überschreibt Predrag Stanojcic seine neue Aufgabe, die ihn zum Herner TC in die Basketball-Bundesliga führt. Er übernimmt mit dieser Saison als Head-Coach die Leitung des WNBL-Teams der Mädchen in der Nachwuchsbundesliga und zugleich den Posten als Co-Trainer der Profi-Damenmannschaft. Daneben wird er als Jugendkoordinator die Entwicklung der jungen Talente fördern und mit den Jugendtrainern für eine stärker einheitliche Ausrichtung der Jugendmannschaften sorgen.

 

Abteilungsleiterin Felicia Siebert und der Head-Coach des Damen-Basketball Bundesligateams Marek Piotrowski freuen sich, mit  Predrag Stanojcic eine Persönlichkeit gefunden zu haben, die für diese zentralen Aufgaben der Basketballabteilung hervorragende Voraussetzungen mitbringt.

Der 40-jährige Serbe hat bereits in jungen Jahren die Trainerlaufbahn eingeschlagen. Nach vielen Jahren im Jungenbereich konzentriert er sich seit sieben Jahren auf den Damenbasketball. Hier war Predrag Stanojcic zuletzt Head Coach der weiblichen U16-Nationalmannschaft Estlands und zuvor zwei Jahre als Cheftrainer bei Phoenix Constanta in der ersten rumänischen Liga.

„Davor hatte ich die Ehre, bei Red Star (Roter Stern Belgrad), dem größten Club meines Landes, zu arbeiten. Dort war ich der Trainerkoordinator der Juniorenkategorien und der Co-Trainer in der ersten Damen-Mannschaft.“

Marek Piotrowski war selbst mit Alex Sola in Belgrad um den Wechsel klar zu machen: „Ich kenne Predrag Stanojcic schon seit einiger Zeit. Jetzt habe ich ihn in Belgrad besucht und beim Training mit einigen der besten serbischen Nachswuchsspielerinnen sehen können. Wir haben viel über Basketball, Herne und die Aufgaben beim Herner TC gesprochen. Ich denke jetzt ist einfach der richtige Zeitpunkt ihn nach Herne zu holen. Er bringt viel Qualität und den richtigen Ehrgeiz mit. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Predrag und bin mir sicher, wir werden gemeinsam viel Erfolg und Spaß haben!“

Und hier setzt Stanojcic ein: „Zuallererst kommt für mich die Entwicklung der jungen talentierten Spielerinnen. Wenn irgend möglich, folgt dann die Heranführung als Kandidaten an die erste Mannschaft. Bei dem Bundesligateam liegt meine zweite Aufgabe darin, Trainer Marek Piotrowski zu unterstützen. Der Herner TC ist vielleicht nicht der größte Club, aber er entwickelt sich beständig. Was dort zählt ist das Engagement der Menschen, viele wollen mithelfen, das motiviert dabeizusein. Für mich sieht alles nach Familie aus.“

Motivation und Bereitschaft sieht er als alles entscheidende Faktoren in der Entwicklung junger Spieler:

„Das Wichtigste für junge Spielerinnen ist, rechtzeitig zu lernen, dass man um jeden Ball kämpfen muss, dass die Verteidigung das Spiel gewinnt und dass man ohne seine Teamkollegen nichts alleine machen kann! - Ich weiß nicht, ich kann nicht, ich werde nicht - sie existieren nicht im Basketball. Aber diese Motivation zum Üben, zu den nächsten Fortschritten muss aus den Spielrinnen selbst kommen.

Ich hatte das Glück, mit den besten Spielerinnen Serbiens zusammenzuarbeiten, einige von ihnen haben die Europameisterschaft gewonnen, einige haben die Euroleague-Endrunde gewonnen und gespielt, einige haben Bronze bei den Olympischen Spielen gewonnen, ich möchte, dass all das nach Herne transferiert wird. Wenn Sie als Trainer arbeiten, möchten Sie als Erstes sehen, wie die Spieler und das Team Fortschritte machen. Dann kommt auch der Erfolg – wir wollen ja nicht üben um Zweiter zu werden.“

Und er schliesst mit Grüssen nach Herne:

„Viele Grüße an alle Fans, Spieler, Leute aus dem Verein und ich hoffe, wir sehen uns bald.

Gemeinsam zu neuen Siegen!“

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Nach drei erfolgreichen Jahren hat Michal Chudzicki aus familiären Gründen den Herner TC verlassen.

Der Herner TC dankt Michal Chudzicki für seine erfolgreiche und engagierte Tätigkeit und wünscht ihm für seine Familie und seine berufliche Zukunft alles Gute!

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