3. Damen behält weiße Weste

52:37-Kraftakt gegen TVA Wickede
 
Mit einem am Ende letztlich ungefährdeten 52:37-Sieg bleiben die Damen 3 des HTC auch weiterhin ungeschlagen. Doch dieser Sieg war in der ersten Halbzeit vor allem eins - ein Kraftakt. Trainer Norman Linnenbrügger hatte bereits im Vorfeld darauf hingewiesen, dass Wickede eine tiefstehende Zone spielen werde, sodass der Erfolg heute nur über
Fastbreaks und Würfe aus der Mitteldistanz möglich ist. Doch genau damit tat sich der HTC anfangs schwer, leistete sich offensiv viele Ballverluste und lief defensiv hinterher. Dass es nach dem ersten Viertel "nur" 4:9 stand, lag eher am Wickeder Unvermögen als an den Hernerinnen. Im zweiten Viertel änderte sich zunächst wenig, wobei Wickede auf 4:13 davonzg und Linnenbrügger in die Auszeit nötigte. Mit dem Wechsel von Lisa Meurer, die in diesem Abschnitt 6 ihrer 10 Punkte markierte, änderte sich der Spielverlauf. Offensiv wurde man nun geduldiger und erspielte sich freie Würfe, defensiv wurde härter gearbeitet. Das Ergebnis war ein 19:21 zur Halbzeit. Nach der Halbzeit drehte der HTC richtig auf. Keine der fünf Spielerinnen auf dem Parkett war noch zu halten, offensiv fielen die Würfe und zwangen Wickede nun, aus der Zone zu kommen. Auch die Fastbreaks wurden konsequenter gelaufen, sodass am Ende ein 35:27 für den HTC auf der Anzeigetafel leuchtete. Im letzten Viertel wurde erfahrungsgemäß das Ergebnis noch ein wenig ausgeschmückt, sodass am Ende ein beruhigender, wenn auch hart erkämpfter Sieg für den HTC zu Buche stand.
Trainer Norman Linnenbrügger: "Wir haben heute zwei Gesichter gezeigt: In der ersten Halbzeit waren wir zunächst gar nicht da und mussten einem unnötigen Rückstand hinterher laufen. Im zweiten Durchgang waren wir präsenter und haben aggressiver und intensiver gespielt. Der heutige Sieg war ein Kraftakt."
 
N. Hauwe 15, L. Schulte-Göcking 12, L. Meurer 10, P. Schröder 10, H. Lorenz 4, S. Runtemund 1, J. Heßke, T. Hassel

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