3. Damen des HTC mit erfolgreicher Woche

Herner TC 3 - TSC Eintracht Dortmund  65 : 53
Herner TC 3 - TV Gerthe  52 : 50 
TSC Eintracht Dortmund 2 - Herner TC 3   40 : 53

3 Spiele in 7 Tagen haben normalerweise nur Spitzenteams auf hohem Niveau. Nun traf dieses Los auch die 3. Damen des HTC. Mit Spielen gegen Eintracht Dortmund (3.), TV Gerthe (4.) und Eintracht Dortmund 2 (10.) wartete vor allem in den ersten beiden Spielen schwere Aufgaben für das Team von Norman Linnenbrügger.
Doch dem Sieg gegen Dortmund 1 (65:53) folgte ein Krimi gegen Gerthe. Es war ein Nachholspiel, das zuvor wegen Verletzung einer Gerther Spielerin abgebrochen und nun nachgeholt wurde. Herne startete konzentriert und führte schnell 6:0, doch Gerthe kämpfte sich heran, sodass das erste Viertel 14:12 endete. Das zweite Viertel war geprägt von überhasteten Abschlüssen und schlechtem Offensivspiel, sodass es bei einem 22:20 in die Kabine ging. Auch im dritten Viertel konnte sich kein Team wirklich absetzen, Gerthe agierte weiterhin als Team und nutzte seine Chancen aus der Mitteldistanz, Herne kam vor allem über schöne Züge zum Korb zum Abschluss. Ein Buzzerbeater von Lisa Meurer zum 35:35 hielt das Spiel auch nach dem dritten Viertel offen. Auch im vierten Viertel änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf, bis Stina Runtemund und Lisa Schulte-Göcking mit zwei Dreiern,Mariella Oleyniczak mit ihren Korblegern eine scheinbar vorentscheidende 52:44-Führung für Herne herausspielten. Doch Herne verlor den Faden, Gerthe lief die Fastbreaks konsequent aus, sodass es 15 Sekunden vor Schluss 52:50 für Herne stand. Durch ein Offensivfoul kam Gerthe bei 8 Sekunden Restzeit in Ballbesitz, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen, sodass am Ende ein glücklicher 52:50-Sieg für Herne auf der Anzeige stand.
Im Spiel gegen den Tabellen-10. wollte der HTC ein offensives Feuerwerk abbrennen und was für Selbstvertrauen und Korbdifferenz tun. Dafür startete Herne, angeführt von Klara Zerbe, mit 25:5 ins erste Viertel. Die Vorfreude und der Spaß stiegen, doch wieder verlor Herne vollkommen den Faden. Vorne agierte jede Spielerin vollkommen egoistisch, hinten war die Helpside oft zu spät. Dortmund nutzte die aufkommmende Unsicherheit und kämpfte sich kontinuierlich heran. Herne fand das ganze Spiel über nicht mehr statt und zehrte von seinem starken ersten Viertel, sodass am Ende ein 53:40 auf der Anzeige stand.
Trainer Norman Linnenbrügger: "Es war eine harte Woche, keine Frage. Das darf trotzdem keine Entschuldigung sein für unser offensives Zusammenspiel. Es war oft kopf- und planlos, überhastet und viel zu egoistisch. Daran müssen wir auf jeden Fall arbeiten. TRotzdem bin ich stolz auf das Team, da wir die Hinrunde mit 10 Siegen aus 11 Spielen abgeschlossen haben."
Zum Jahresabschluss und Rückrundenstart steht am 17.12. um 18.00 Uhr in der heimischen H2K-Arena das Lokalderby gegen Ruhrpott Baskets Herne an. Das Hinspiel gewann der HTC erst am Ende deutlich mit 68:49.

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