Kristina Topuzović

Nachdem das heimische Šabac/Serbien zu klein wurde für die Basketballerin Kristina Topuzović, hat sie sich mit 16 Jahren aufgemacht Mehr zu lernen. Zuerst noch in ihrem Heimatland und später auf dem internationalen Parkett hat sie diesen Drang, immer besser werden zu wollen, nie aufgegeben. Auf die Frage nach ihren Trainern mag sie niemanden herausstellen: „Ich habe von jedem Trainer immer wieder etwas Neues gelernt und versucht, mir all die guten Dinge anzueignen. Um dann wieder besser zu sein als im Jahr zuvor.“

Dieser Weg der heute 26-Jährigen war erfolgreich und wahrlich gesäumt von Titeln. Eine kleine Auswahl gefällig:

2014, 2015, 2016 Serbischer Meister mit ŽKK Radivoj Korać,

davon in den beiden ersten Jahren an der Seite von Ivana Brajković,

2017, 2018 Montenegrinischer Meister mit ŽKK Budućnost Podgorica,

2019 Serbischer Meister mit Roter Stern Belgrad (KK Crvena zvezda),

2020 Rumänischer Pokalsieg mit ACS Sepsi SIC Sfântu Gheorghe, mit denen sie auch mit 12 zu 0 Siegen die Meisterschaft anführte, als wegen Covid-19 der Spielbetrieb abgebrochen wurde.

International:

2014 Adria-Liga Meister /WABA League mit ŽKK Radivoj Korać,

2018 Adria-Liga Meister /WABA League mit ŽKK Budućnost Podgorica.

Aber müde ist sie der Auszeichnungen keineswegs: „Auch wenn ich mit fast jedem Verein einen Pokal und eine Meisterschaft gewonnen habe, ist es jedes Mal ein großartiges Gefühl und immer wieder etwas Neues.“

Ein Erfolg überstrahlt jedoch für Kristina Topuzović alles andere bei weitem:  2015 gewann sie mit Serbien die Goldmedaille bei der FIBA Europameisterschaft: „Das war ehrlich gesagt der größte Moment in meinem Leben. Ich war die Jüngste im Team, aber alle haben mich unterstützt, wir hatten eine großartige Atmosphäre, und haben Gold gewonnen. Es ist ein Traum jedes Kindes, egal ob Mädchen oder Junge, das Sport treibt, später so einen Erfolg zu haben, und ich bin sehr stolz und glücklich, dass es mir gelungen ist.“

Auf dem Spielfeld dominiert die Flügelspielerin die Wege entlang der Seitenlinie, geht in der Zone keinem Zweikampf mit größeren Spielerinnen aus dem Weg und nutzt jede Chance auf Rebounds, sowohl in der Offense als auch in der Defense.

In der vergangenen Saison erzielte sie in dem rumänischen Team Sepsi-SIC, das viele Ausnahmespielerinnen in seinen Reihen hatte, in der Liga durchschnittlich 7.5 Punkte und 5,3 Rebounds in 16 Minuten und in 8 FIBA EuroCup Spielen durchschnittlich 4,8 Punkte und 3,3 Rebounds in 18 Minuten.

Nach so vielen Erfolgen ist der Herner TC in Deutschland jetzt das neue Ziel für Kristina Topuzović: „Ja, das ist wieder ein neuer Schritt für mich und ich bin sehr aufgeregt.“ Sie hat aufmerksam die Vorstellung der anderen Spielerinnen verfolgt: „Die Zusammenarbeit mit dem Verein lief schon im Vorfeld großartig und jetzt kann ich es kaum erwarten, nach Herne zu kommen, meine neuen Mitspielerinnen kennenzulernen und in die neue Saison zu starten.“

So einfach ist das. Na, wir haben nichts dagegen.

Für Cheftrainer Marek Piotrowski fügt sich alles gut zusammen: „Mit Kristina Topuzović haben wir einen weiteren Baustein für die Mannschaft. Sie ist eine sehr athletische Spielerin für die Positionen 3 und 4. Sie kommt aus der serbischen Basketballschule und bringt von dort eine sehr gute Ausbildung und Erfahrung mit. Ich bin sicher sie wird uns helfen.“

Herzlich willkommen beim Herner TC, Kristina!

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