Routine gibt es hier mal keine!

Nach den Länderspielen der vergangenen Woche steht nun die Bundesliga wieder auf dem Programmzettel. Dabei treffen die Damen des Herner TC am Sonntag, den 22. November, um Uhr 16:00 auswärts auf den TSV 1880 Wasserburg.

Die Wasserburgerinnen haben zum Saisonauftakt eine bärenstarke Leistung gegen die USC Eisvögel Freiburg gezeigt und sich locker mit 84 zu 57 durchgesetzt. Das war es dann aber auch bisher mit dem Ligabetrieb für das Team vom Inn. Die beiden nachfolgenden Partien gegen den TK Hannover und den BC Pharmaserv Marburg wurden aufgrund von Covid-19 vertagt.

Zumindest die drei Nationalspielerinnen Svenja Brunkhorst, Leonie Fiebich und Laura Hebecker zeigten sich davon gänzlich unbeeindruckt und trugen mit hervorragenden Leistungen maßgeblich zu den Siegen der deutschen Nationalmannschaft gegen Lettland und Nordmazedonien bei. Auch die Wasserburger Trainerin Sidney Parsons war als Assistant Coach von Bundestrainer Walt Hopkins an diesen Erfolgen unmittelbar beteiligt.

„Zu den Nationalspielerinnen kommen noch die starken US-Profis (Kelly Moten und Margaret Mulligan) und eine ganze Riege deutscher Nachwuchskräfte. Dieses Team wird dazu geführt durch Sidney Parsons, die sich aus der Liga als Spielerin zügig zu einer sehr guten Trainerin entwickelt hat und nun auch eine enge Anbindung an die Nationalmannschaft hat, was sich sicher positiv auswirkt“, blickt Marek Piotrowski auf das Wasserburger Team, und urteilt: „Wasserburg war letzte Saison beim Abbruch auf Rang 2, aber dieses Jahr sind sie noch stärker.“

Währenddessen ist das Herner Team nach drei Spielen ungeschlagener Tabellenführer der 1. Bundesliga. Dabei war der HTC in der sehr kurzen Saisonvorbereitung noch von Corona-bedingten Absagen von Testspielen betroffen. Die Spielerinnen konnten und mussten sich so in den Pflichtspielen finden, umso bemerkenswerter, dass man alle Ligaspiele für sich entscheiden konnte. Entscheidend war die kämpferische Einstellung, der Spielfluss kommt – ganz sicher.

Auch zwei Herner Spielerinnen kamen mit positiven Leistungen und Erfahrungen aus der Länderspielpause: Sofia Pelander erzielte mit Finnland gegen Portugal einen viel umjubelten Sieg, während Laura Westerik nach einer hervorragenden Leistung beim Sieg der Niederlande gegen Ungarn zurecht viel Extralob vom Bondscoach Hakim Salem bekam.

Für die Herner Trainer Marek Piotrowski und Predrag Stanojcic stand derweil eine Menge Detailarbeit mit ihrer Mannschaft in der Trainingshalle an. Es gilt den positiven Trend der ersten Spiele fortzusetzen und das Zusammenwirken der Spielerinnen in Offense und Defense weiter zu verbessern. 

Soviel ist sicher: Das Wasserburgerinnen werden den Leistungsstand des Herner Teams auf eine sehr harte Probe stellen. Zeigen die HTC-Damen ihr ganzes Können auf dem Parkett, können wir uns alle auf richtig tollen Basketball freuen. 

Ganz gleich mit welchen Erwartungen man in diese Partie geht, Routine gab es in dieser Saison bisher schon keine und die wird man auch in diesem Spiel nicht geboten bekommen.

livestream:

https://sporttotal.tv/ma6606971c

 

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