So sind Derbys…

Metropol Girls vs. Herner TC 51:50 (16:8 / 16:16 / 6:19 / 13:7)

 

Nach zwei Siegen musste am vergangenen Sontag die WNBL Mannschaft des Herner TC die erste Niederlage der Saison einstecken. Denkbar knapp mit nur einem Punkt siegten die Metropol Girls aus Bochum/Recklinghausen/Oberhausen vor einer guten Kulisse in der Rundsporthalle Bochum.

 

Armin Lorenz, der den Headcoach Michal Chudzicki an der Linie vertreten hat, wurde beim Coachen durch Marcin Dolega unterstützt. Michal musste wegen einem Trauerfall in der Familie kurzfristig verreisen.

Schon am Anfang zeigte sich, dass das Derby eigenen Gesetzen folgen wird. Beide Mannschaften starteten nervös in die Partie. Im ersten Viertel bekam Metropol aber das „Zitterhänchen“ besser in den Griff. Auch bei offenen Würfen wollte der Ball einfach nicht durch die Reuse auf Herner Seite. Zu sehr haben sich vielleicht die Herner Mädchen von der starken Verteidigung der Girls aus der Spielgemeinschaft beeindrucken lassen.

Im zweiten Viertel egalisierten sich beide Mannschaften. Auch hier spürte man aber die Unsicherheit auf beiden Seiten. Erst mit der veränderten Herner Verteidigung im dritten Viertel, schlug das Ruder in Richtung Herner Mannschaft aus. Die Metropol schienen kalt erwischt und haben in diesem Viertel kaum Zugriff auf das Spiel bekommen. Leider hielt die Überraschung nicht lange an. Das letzte Viertel würden die Herner wahrscheinlich lieber vergessen. Ganz lange acht Minuten lang wollte kein Korb für die Hernerinnen fallen. Die Schützlinge von Björn Grönheit holten nach und nach auf, glichen aus, gingen in Führung bis Laura Zolper sich mit 2 Freiwürfen und einem Dreier zurückmeldete und wieder die +2 Führung für Herne 1,5 Minuten vor Schluss einbrachte. Doch es sollte sein, dass Morsbach einen Sprungwurf verwandelte und einen Bonuswurf zugesprochen bekam, den sie sicher im Korb versenkte. Da war es wieder Laura Zolper, die eine Antwort darauf hatte und mit einem Zweipunktwurf wieder Herner Hoffnungen geweckt hat. Nun war es Kröner auf Metropol Seite, die Verantwortung übernahm und einen Korbleger versenkte. Dass sie den zugesprochen Freiwurf eine halbe Minute vor Schluss nicht verwandeln konnte, solle egal bleiben. Die Herner Mädchen schafften es nicht mehr die Zeit zu nutzen. So endete das Derby in einem Herzschlagfinale glücklich für die Spielgemeinschaft mit nur einem einzigen Punkt Vorsprung. So sind Derbys eben.

 

Benbaida, Gallinat (5), Krizanovic, Polleros (7), Sanders, Scheller (2), Schmidt, Stockhorst (9),  Tenbrock (6), Wilke, Zolper (21)

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