U17: Dritter Sieg im vierten Spiel

Herne gewinnt gegen Hagen und kann sich weiter im Bereich der Playoffs halten. Krizanovic, Asuamah-Kofoh und Strozyk punkten zweistellig für den Herner TC.

Herner TC: TSV Hagen 73: 46 (14:12, 14:11, 33:10, 12:13)

Asuamah-Kofoh 18 (zwei Dreier), Gierczak, Heinrichs, Krizanovic 11, Oleyniczak 2, Poljak, Sanders 8, Schmidt 4, Schulte- Göcking, Stockhorst 2, Strozyk 23 (einen Dreier), Zolper 5 (einen Dreier).

Das WNBL Team von Mario Zurkowski kann im vierten Spiel den dritten Sieg in Folge einfahren. Das Team setzte sich gegen den TSV Hagen erfolgreich mit 73:46 durch. Die Wende im Spiel brachte die Halbzeitansprache von Zurkowski.
Das Spiel der Hernerinnen startete erfolgreich mit einem Dreier von Asuamah-Kofoh, die im ersten Viertel weitere 4 Punkte erzielen konnte. Uso und Schneider hielten die Hagenerinnen durch eine starke Penetration über die rechte Seite weiter im Spiel. Eine gute Bewegung von Strozyk führte kurz vor der Viertelpause zur 14:12 Führung für Herne.
Eng gestaltete sich auch das 2. Viertel: Wieder setzte Asuamah-Kofoh tolle Akzente und brachte die Hernerinnen mit 6 weiteren Punkten nach vorne. Krizanovic konnte zudem mit einem Dreier glänzen. Schneider mit 5 Punkten in Folge hielt die Hagenerinnen jedoch immer noch in Schlagdistanz. Durch die Foulbelastung von Schneider musste diese jedoch in der Folge öfter auf die Bank, was Herne zur Halbzeit eine 28:23 Führung brachte.
Trainer Mario Zurkowski, unterstützt von seinem Assistenztrainer Christian Koslowsky, fand in der Halbzeitansprache die richtigen Worte. Durch eine aggressive Verteidigung flogen und fielen die Bälle immer wieder in die Hände der Hernerinnen, die nun wacher, agiler und fitter als die Hagener innen auf dem Platz standen. Die Hernerinnen punkteten nach Belieben, so zum Beispiel durch Schmidt mit 4 Punkten oder Krizanovic mit 6 Punkten in Folge. Strozyk war fast nur noch durch Fouls zu stoppen und traf hochprozentig an der Linie.
Trotz des hohen Rückstands von 61:33 gaben Hagen im letzten Viertel nicht auf und konnten dieses mit 12:13 für sich entscheiden. Auch hier war Schneider gefährlich und nur schwer zu stoppen. Herne behielt jedoch durch Zolper und Strozyk immer die Kontrolle.
„Wie haben heute ein Viertel so gespielt, wie wir Basketball verstehen und spielen wollen“, so Zurkowski. „Wir müssen nun im Training daran arbeiten, immer so zu spielen um dies über 40 Minuten zu schaffen.“ Dabei spielt Zurkowski bereits auf das nächste Spiel in zwei Wochen gegen das Team Mittelhessen an, die ebenso wie die Hernerinnen nur eine Niederlage gegen Neuss auf dem Konto haben. Der Sieger würde sich hinter Neuss als zweiter in der Liga festsetzen können.

 

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