U17 WNBL: Knappe Auftaktniederlage in Neuss

Trotz großen Kampfes verliert der Herner TC gegen die TG Neuss Junior Tigers im ersten Saisonspiel denkbar knapp. Das junge Team von Trainer Mario Zurkowski muss sich einer starken und erfahrenen Neusser Mannschaft geschlagen geben, da allzu oft kleine Fehler in den verschiedensten Situationen gemacht wurden.

TG Neuss Junior Tigers: Herner TC  70 : 66

Asuamah-Kofoh 20 (zwei 3er), Gierczak, Heinrichs 2, Krizanovic 5, Oleyniczak 6, Sanders 4, Schulte- Göcking, Stockhorst 2, Strozyk 27, Zopler.

Brückner 7, Bassarak 2, Faber 16, Holz 2, Jörissen (n.p.), Kopsidis 7, Ollif 12, Tenbrock, Tzokov 14 (zwei 3er), Yilmaz (zwei 3er)

Trotz großen Kampfes verliert der Herner TC gegen die TG Neuss Junior Tigers im ersten Saisonspiel denkbar knapp. Das junge Team von Trainer Mario Zurkowski muss sich einer starken und erfahrenen Neusser Mannschaft geschlagen geben, da allzu oft kleine Fehler in den verschiedensten Situationen gemacht wurden.

Nach einem für das erste Saisonspiel typisch nervösen Start fielen die ersten Punkte auf Neusser Seite, die sich bis in die sechste Minute auf 11: 5 absetzen. Eine Auszeit von Zurkowski brachte die Wende im Herner Spiel, die durch eine aggressive Mann- Mann Verteidigung über das ganze Feld zu einfachen Punkten kamen (11:14) und in Führung gingen. Mit 14:16 am Ende des Viertels konnte das Spiel am Ende des 1. Viertels offen gehalten werden.

Das zweite Viertel zeichnete sich durch kurze Run´s beider Mannschaften aus, die beide Teams immer mal wieder in Führung brachte. Besonders Sera Asuamah- Kofoh und Jenny Strozyk zeigten in diesem Viertel ihre Schnelligkeit und machten 16 der insgesamt 20 Punkte, jedoch schafften die gut kämpfenden Herner nicht mit einer Führung in die Halbzeit zu gehen.

Aus der Halbzeit kamen die Neusser besser ins Spiel. Bei 43:37 für Neuss nahm sich Asuamah- Kofoh ein Herz und führte das Herner Team im dritten Viertel zur knappen Führung. Das Spiel schien leicht gekippt zu sein, da die Kräfte von Selin Yilmaz, der Aufbauspielerin von Neuss und die Nerven anderer zu schwinden schienen.

Bis 5 Minuten vor Ende behielten die Herner-Mädels die Führung, ehe Neuss die aufkommenden Unsicherheiten der Herner gnadenlos bestrafte. Yilmaz, Tzokov und Faber kontrollierten das Spiel. Die Leistung von Jenny Strozk hielt zwar Herne immer noch in Schlagweite, konnte aber keinen Wandel mehr bringen, da die Neusser zudem hervorragend von der Linie trafen (12:17 Freiwürfen).

„Das Spiel kam 2-3 Wochen zu früh. Wir haben uns in der Vorbereitung schon enorm entwickelt und waren heute nah dran an der Überraschung. Man hat Neuss angemerkt, dass sie viele Altjahrgänge haben und solche engen Situationen schon als Team durchgestanden haben. Mit etwas mehr Zeit hätten wir uns noch auf diese besonderen Situationen einstellen können, aber erstmal stehen andere Dinge in der Spielerentwicklung im Fokus“, resümiert Mario Zurkowski nach dem Spiel die wenigen taktischen Möglichkeiten auf die seine Mannschaft zurückgreifen konnte. „Dies wird sich noch ändern. Der Weg, den die Mädels in den letzten Wochen eingeschlagen haben, werden wir weiter gehen, sie haben verstanden, dass sich die harte Arbeit auszahlen wird.“

Vielleicht wird sich die gute Arbeit bereits im nächsten Spiel auszahlen. Da trifft der Herner TC vor heimischer Kulisse am nächsten Sonntag um 14:30 Uhr in der Halle der Mont-Cenis Gesamtschule auf die Slammers Peak Girls Hürth/Bonn.

Pia Klems

 

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