U17 WNBL: Sieg in Osnabrück

OSC Junior Panthers: Herner TC 45:64 (10:22 / 8:14 / 13:14 / 14:14)

Asuamah-Kofoh 11 (zwei Dreier), Gierczak 5 (einen Dreier), Heinrichs 2, Krizanovic 4, Oleyniczak 7, Sanders 15, Schmidt, Schulte-Göcking, Stockhorst 2, Strozyk 18 (zwei Dreier).

Konzentriert und gut vorbereitet präsentierte sich der Herner TC beim Bundesliganachwuchs aus Osnabrück. Dabei setzen Jenny Strozyk, Alina Sanders und Sera Asuamah-Kofoh Akzente in der Offensive. Clara Srockhorst und Nela Krizanovic agierten gegen die starke Centerin Arigbabu gut in der Defense.

Mit 13: 3 setzen sich die WNBL des Herner TC schnell gegen die Junior Panthers aus Osnabrück ab. Das Team von Mario Zurkowski, welches durch ein U15 Spiel auf seinen Assistenten Christian Koslowsky und die Spielerinnen Laura Zolper und Selina Poljak verzichten musste, startete konzentriert in der Verteidigung. Nachdem man sich an der Linie der Schiedsrichter gewöhnte, agierte man aggressiv am Ball und setzte die Aufbauspielerinnen unter Druck. Ballgewinne und ein schnelles Fastbreakspiel führten zur verdienten Viertelführung von 10:22. Bereits zu diesem Zeitpunkt konnte der Coach der Herner die Spielzeit der 10 mitgereisten Spielerinnen ausgeglichen gestalten.

Arigbabu, die bis dahin gut verteidigt wurde, startete gut ins 2. Viertel und versenkte gleich 4 Punkte in Folge in den Korb der Hernerinnen. Diese blieben aber ruhig und konzentriert und zogen von 16:24 auf 18:36 zur Halbzeit davon. Besonders Asuamah-Kofoh zeigte hier eine besonders starke Phase und kontrollierte das Spiel.

In der Verteidigung der Hernerinnen schlichen sich mit Beginn der zweiten Halbzeit Fehler ein, welche die Osnabrückerinnen zu einfachen Punkten nutzten. Die offensive Leistung blieb jedoch bestehen, so dass das 3. Viertel ausgeglichen gestalten wurde. Sanders fand dabei die Lücken in der Zonenverteidigung der Osnabrücker.

Durch die hohe Foulbelastung (23 Fouls für Herne, 12 für den OSC) geriet das Spiel der Herner, trotz einiger fragwürdiger Pfiffe der Schiedsrichter, auch im 4. Viertel nicht ins Stocken. Die breite Bank kompensierte die Schiedsrichterentscheidungen gut.

„Wir haben heute bereits weniger Fehler gemacht als im letzten Spiel gegen die Slammers aus Hürth/ Bonn“, so Mario Zurkowski nach dem Sieg gegen die Osnabrücker „jetzt geht es weiter daran, weitere Fehler zu minimieren.“

Auch wenn nächste Woche ein vermeintlich einfacher Gegner in der Halle der Mont-Cenis Gesamtschule erscheint, sollte man den TSV Hagen nicht unterschätzten. Mit Catherina Schneider und Jasmina Hujic erscheinen am Sonntag (15.Nov.) um 12 Uhr zwei Auswahlspielerinnen in Herne, die auch wenn der TSV derzeit auf dem letzten Platz der WNBL Gruppe Nordwest gastiert, gefährlich werden können.

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